The wave 
Tanz- und Bewegungsmeditation

 Ich lade Dich ein, tanz die Welle gemeinsam mit mir! Sie beginnt weich und fließend, geht dann über in klare, nach außen gerichtete Bewegungen, steigert sich spürbar, bis sie sich am Höhepunkt im Chaos bricht und dann, wenn alle Kontrolle abgegeben wurde und wir in unseren Bewegungen ganz wahrhaftig waren, wieder ruhiger wird, bis schließlich Stille einkehrt. 
 Bei der „wave“ handelt es sich um eine Tanz- und Bewegungsmeditation, die keinerlei Vorkenntnisse oder Erlernen von Tanzschritten erfordert. 
Alles was Du brauchst, trägst Du bereits in Dir und wartet nur darauf, von Dir freigelassen zu werden. 
 Regelmäßig praktiziert, steigert sie bei vielen Menschen das Wohlbefinden, aktiviert die Lebenslust, fördert intuitive Intelligenz und Kreativität. 
 Als erfahrene Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich anschließend an die Bewegungseinheit einen Raum für die Gruppe, der bei Bedarf Reflektion ermöglicht. 
 Sei dabei, ich freue mich auf Dich! 

Bitte zieh Dich bequem und in Schichten an. Getanzt wird ohne Schuhe!

 Unkostenbeitrag 18 € für ca. 1,5 Std. 

Nächste Termine: 

Freitag, 03. Mai 2024
+
Freitag, 21. Juni 2024 
im 
Hofmark Gesundheitszentrum 
18:30-ca. 20:00 Uhr 


Bitte anmelden unter 0174 9968880
oder
[email protected]


„The wave“, inspiriert von den 5 
Rhythmen nach Gabrielle Roth


Die Welle beginnt weich und fließend – Flowing. 
Sie geht über in klare, nach außen gerichtete Bewegungen – Staccato. Es folgt die Hingabe an den Beat und den Strom der Bewegungen – Chaos. 
Der Körper entspannt sich in leichten, spielerischen Bewegungen – Lyrical. Abschließend kommt die Phase der Ruhe – Stillness. Für jeden Rhythmus gibt es die passende Musik. Jeder Rhythmus entspricht einem Gefühl und hat eine Licht- und Schattenseite. Die dunkle Seite kommt zum Ausdruck, wenn die Energie blockiert ist, und sie zeigt sich nicht nur beim Tanzen, sondern in allen Bereichen des Lebens. 
Um die Eigenschaften des jeweiligen Rhythmus zu verstehen, werden all seine Seiten im Tanz erforscht. Jeder Mensch fühlt sich in einem der fünf Rhythmen besonders Zuhause, jeder Ort hat einen Rhythmus. 

Flowing ist die weibliche Energie, die Bewegungen sind weich und leicht. Das Gefühl ist fließende Liebe. Ist der Rhythmus blockiert, entsteht das Gefühl der Angst, und Trägheit kommt zum Vorschein. „Trägheit ist verführerisch, denn sie verfügt über die Merkmale der Ekstase“, sagt Roth. „Sie ist natürlich, braucht keine Anstrengung und kommt uns total entgegen.“ Doch unaufhörliche Bewegung und stetiger Wandel sind die Natur des Lebens, und die Trägheit ist das Hindernis der Bewegung.  

Staccato ist die männliche Energie, die sich der Welt öffnet, sie drückt sich in Klarheit und Zielgerichtetheit aus, aber auch in Abgrenzung. Wo bin ich, wo ist der andere. Das Gefühl ist Kraft. Ist die Staccato-Energie nicht im Fluss, entstehen Trennung, Härte und Wut. Körperlich drückt sich der Rhythmus in schnellen, abgehackten Bewegungen aus. New York ist eine Staccato-Stadt. 

Chaos ist der Rhythmus, der Männliches und Weibliches verbindet. Das Gefühl ist Hingabe und ekstatische Auflösung. Der Tänzer zerfließt, es gibt keine Trennung mehr zwischen dem, der tanzt, dem Tanz und der Musik. Es ist der Zustand der Ekstase, beim Sex der Orgasmus. Das Hindernis auf dem Weg zum Chaos ist die Kontrolle. Sie hält fest, hält das Ich im Kopf, statt es im Körper verschwinden zu lassen. Das Gefühl hinter der Kontrolle ist Traurigkeit.

Lyrical ist die Energie, die verspielt ist. Sie will Theater spielen, ein Gedicht schreiben. Fliegen und zugleich auf dem Boden springen. Das Gefühl ist Freude. Lyrical folgt der Ekstase, die den Körper weich und durchlässig gemacht hat. Wie aus Gummi bewegt sie sich und taumelt, bevor sie ganz in sich zusammensinkt. Ist ihr Rhythmus blockiert, entsteht Orientierungslosigkeit und alles driftet weg. „Spaced-out“ ist die Schattenseite von Lyrical. In diesem Zustand fliegt der Geist irgendwo herum, in einer anderen Welt, nicht mehr eins mit dem Jetzt, mit dem Körper. 

Stille ist der Zustand des Friedens. Äußerlich kommt der Körper zur Ruhe, innerlich fließt alles, ist verbunden und eins. Das Gefühl ist Mitgefühl. Ist die Energie blockiert, entsteht Dumpfheit.      

„The wave“ hat eine gewaltige Heilkraft. Leute, die sie regelmäßig praktizieren, stellen eine auffallende Steigerung ihres Wohlbefindens fest. Sie zu tanzen, ist Meditation in Bewegung. Sie führt zur Präsenz, Lebendigkeit und Ekstase. Sie öffnet das Herz, fördert intuitive Intelligenz und künstlerische Sensibilität. Sie ist Ausdrucksmittel für die tiefsten, geheimsten Gefühle. Das Tanzen der Welle ist Kommunikation ohne Worte. 

Es ist Bewegung. 
Ein Tanz, der solange tanzt, bis der Tänzer sich auflöst, und nur der Tanz übrig bleibt. 
Der wie Herzschlag ist. 
Urkraft. Beat. Leben.